Herzlich willkommen bei den Orchestertagen Bielefeld!

Ein besonderes Konzertereignis in Bielefeld steht unmittelbar bevor.

Am Sonntag, 28. Mai 2017 erklingt zum ersten Mal das Konzert für Violoncello und Orchester A-Dur von Antonín Dvořák in einer vollständig rekonstruierten Fassung. Der Uraufführung des 150 Jahre alten Werkes folgt die berühmte Sinfonie Nr. 3 von Johannes Brahms.

Das Cellokonzert von Antonín Dvořák – „ein wunderbares Werk“ werden da viele Musikliebhaber sagen. Aber sie haben nur das berühmte Konzert in h-Moll im Sinn, das der tschechische Komponist in seiner späten Schaffensperiode schuf. Allerdings hat Dvořák bereits mit 24 Jahren ein Konzert für Violoncello und Orchester in A-Dur geschrieben. Die originale Fassung des Werkes ist aber verschollen – wenn es überhaupt eine ausgearbeitete Partitur gab. Wenig weiß man von der Entstehungsgeschichte des Werkes, nur ein Klavierauszug von Dvořák ist erhalten geblieben.

Nun hat sich der Bielefelder Cellist Sebastian Foron der Herkulesaufgabe gestellt, das Werk für Orchester zu bearbeiten. Es ist die weltweit erste ungekürzte Instrumentierung des Werkes, die nun beim Abschlusskonzert der Orchestertage Bielefeld seine Uraufführung erleben wird. 

Ein wunderbares Werk voller berührender Melodien, virtuoser Passagen und epischer Erzählweise wird nach über 150 Jahren aus seinem Dornröschenschlaf geweckt, eine echte Entdeckung. Der Solist Sebastian Foron gilt als Spezialist für Wiederentdeckungen unbekannter Werke und hat schon eine ganze Reihe von Kompositionen für Violoncello neu entdeckt, in Verbindung mit namhaften Verlagen herausgegeben und als erster Cellist eingespielt.   

Nach dem unbekannten Werk folgt eine der berühmtesten Sinfonien der Romantik. Brahms 3. Sinfonie gilt als Meisterwerk des norddeutschen Komponisten. Zwei monumentale Ecksätze umrahmen die beiden lyrischen Mittelsätze, die durch wunderbare Melodien und melancholische Stimmung bezaubern. Die Klangvielfalt des Werkes, der markante Wechsel von kämpferischen  und versöhnlichen Passagen sowie das ungewohnte lyrische Ende berühren die Zuhörer jedes Mal aufs Neue.

Ein interessantes und ungewöhnliches Programm: Kommen und Hören!

 

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Kartenverkauf:
Karten zum Preis von 15,- EUR (ermäßigt 8,- EUR) gibt es ausschließlich an der Abendkasse, die ab 17.00 Uhr geöffnet ist.

Anfahrt:
Die Rudolf-Oetker-Halle liegt an der Stapenhorststr. gegenüber der Schüco-Arena (Alm).
Nutzer eines Navigationsgerätes geben bitte Lampingstr.16 als Ziel ein.
Mit der Straßenbahn der Linie 4 bis zur gleichnamigen Haltestelle ist die Halle ebenfalls sehr gut zu erreichen.
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